Florian Steglich

 

Chefkoch.de-Kommentarvorlage

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Das war echt [emotional verstärkendes Wort für lecker], ich hatte nur kein [ursprüngliche Zutat] im Haus und habe stattdessen [mehr oder weniger äquivalente Zutat] genommen. Hat sogar meinem Mann und unserem [Kosename fürs Kind] geschmeckt!! Das mache ich jetzt bestimmt [Häufigkeitswort]!!!

LG
[Vorname oder Nickname, bevorzugt Diminutiv]
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Themen  //   Küche  

Mit Kevin Kelly im Hangout.

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Auf Seite 175 von »What Technology Wants« beschreibt Kevin Kelly, Wired-Mitgründer und »Techno-Philosoph« (seine eigene Bezeichnung), ein Bildtelefon von AT&T, das er 1964 auf der New York World’s Fair gesehen hat. Eine der ältesten Zukunftsvisionen, die trotzdem noch immer nicht den Alltag der Telefonie beherrscht.

Lustig ist: Ziemlich genau bis zu dieser Stelle habe ich heute Kellys Buch geschafft, bevor ich ihn selbst in einem Google+-Hangout getroffen habe, einem Videochat also, dem Format, das der damaligen Zukunftsvision von AT&T wohl am nächsten kommt.

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Themen  //   Technologie  

Surprise, Surprise.

Ich bin dem Zeit-Magazin seit ein paar Jahren in treuer Enttäuschung verbunden. Das publizistische Konzept des Zeit-Magazins und ich leben auf verschiedenen Planeten, jedenfalls erinnere ich mich nicht, wann mich ein Artikel darin (geschweige denn ein Foto) zum letzten Mal überrascht (geschweige denn berührt) hat. Der Text »Mein armes Amerika« von Jana Simon im aktuellen Heft (44/2011, sieben Seiten) ist ein prima Beispiel für dieses stets Unüberraschende.

Jana Simon nämlich hat sieben Monate in Los Angeles gelebt und dabei die folgenden 24 Entdeckungen gemacht: 

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Themen  //   Medien  

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Jetzt damals.

Heute liegt ein jetzt-Magazin in der Süddeutschen Zeitung. 9 Jahre und ein paar Tage nach der Einstellung des Heftes. Da gönne ich mir in der Mittagspause mal einen Moment Sentimentalität, denn das jetzt:-Ende 2002 war so eine Art netzkulturelle Initiation für mich. Ich saß alleine im Dachzimmer vor dem blaugrauen Power Mac G5, fand die Entscheidung der Gesellschafter des Süddeutschen Verlags falsch und klöppelte mit Hilfe von SelfHTML eine Website mit Pressespiegel, Protestaufrufen und Newsletter zusammen. Und dann war ich sehr schnell nicht mehr alleine. Es kamen Mails aus der jetzt:-Redaktion, andere, schon vorhandene Protest-Websites nahmen meine auf, neue kamen hinzu, Online-Medien berichteten, jetzt.de-User trommelten. Wir waren sauer. Und ich hatte die Link Economy begriffen.

So sah das aus:

Jetzt_erst_recht

(Ich schätze, ich habe Stunden mit der Überlegung verbracht, ob ich »10.000« oder »10,000«, »16.07.2002« oder »16_07_02« schreiben soll.)

Themen  //   In eigener Sache   Medien  

Alles Gute zum Geburtstag, Schweiz.

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Blick vom Fronalpstock auf Urnersee und Rütli.

Awesome Zürich

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Gute Ideen soll man bekanntlich innert 72 Stunden angehen, damit sie eine Chance haben, umgesetzt zu werden. Glücklicherweise klappt’s aber manchmal auch danach noch, und darum gibt es zu meinem außerordentlichen Vergnügen nun einen Zürcher Ableger der Awesome Foundation. Und das geht so:

Zehn Leute legen zusammen, um gute Ideen wahr werden zu lassen. Üblicherweise 100 Dollar pro Kopf einmal im Monat, aber die einzelnen »Chapters«, wie die »Ortsverbände« (via Anne) der Awesome Foundation heißen, sind frei, diese Regeln anzupassen. Jeder, der eine gute Idee hat, die er mit diesen 1000 Dollar realisieren könnte, kann sich bewerben; der, dessen Idee am meisten überzeugt, bekommt in einer Bar das Geld in einer braunen Papiertüte überreicht. Mini-Förderung für Mini-Projekte. Die Verpflichtung, das Geld auch tatsächlich für die Umsetzung der Idee zu verwenden, ist eine rein moralische. Es gibt keine Verträge und keine Anteile; einfach soll es sein.

Die zehn Nasen für ein Chapter Zurich hatten wir schnell zusammen, der erste Bewerbungsschluß steht: 8. Mai, ein prokrastinierfreundlicher Sonntagabend. Wir werden 1000 Franken vergeben, voraussichtlich alle drei Monate nach Berliner Vorbild. Welche Art von Projekt: vollkommen egal. Kunst oder Kommerz, Soziales, Politisches, Ernsthaftes, Sinnloses, alleine umgesetzt oder als Gruppe - Hauptsache, es ist awesome.

Und ja, wir nehmen das mit den Papiertüten bitterernst und lassen sie aus New York einfliegen.

Ideen bitte über dieses Formular einreichen

Und bei Interesse hier weiterlesen:

@awesomezh
awesomezh.ch
awesomefoundation.org

Themen  //   Awesome Foundation   Zürich  

Gelesen (2010)

Nach dem schönen Vorbild von Anke Gröner (2006, 2007, 2008, 2009, 2010) und Kaltmamsell (2007, 2008, 2009, 2010): Was ich letztes Jahr gelesen habe. Siebzehn Bücher (und ein paar angefangene), was nicht viel ist, nicht mal, wenn man die vier dicken doppelt zählte.

Bucher2010_2

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Themen  //   Gelesen  

Goodbye Blogwerk, hello NZZ.

Statt der üblichen mauen Vorsätze zum Jahreswechsel gibt’s diesmal einen richtigen Schnitt: Ich werde ab Januar für die Neue Zürcher Zeitung arbeiten. Damit gehen dreieinhalb Jahre bei Blogwerk zu Ende, von denen ich noch sehr viel länger zehren werde.

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Die Zuverlässigkeit der Alexa-Trafficmessung

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Keep calm and make things

Es gab sie ja schon immer, die durchs Dorf getriebenen Säue, üblicherweise bei Abmahnungen, und sie waren nicht selten berechtigt. Aber entweder ist der Ton fundamentalistischer, sind die Anlässe nichtiger oder bin ich ungeduldiger geworden - die Hysterie von Teilen der Blogosphäre geht mir zunehmend auf den Geist. 

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Themen  //   Medien  

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