Zweierlei Mißtrauen.
Ein Nachtrag zum letzten Artikel über den kleinen, aber ziemlich großen Unterschied zwischen dem datensammelnden Staat, datensammelnden Unternehmen und datenfreigiebigen Nutzern: Auf der Titelseite der aktuellen »Zeit« (mittlerweile online) plädiert Heinrich Wefing für mehr Regulierung des Netzes (und speziell von Google). Der Lead lautet:
»Dem Staat nehmen wir eine Volkszählung übel, aber Internet-Giganten erlauben wir jeden Zugriff. Warum bloß?«
Ziemlich steile These in jenem Land, in dem wohl am heftigsten von allen gegen den Internet-Giganten Google gewettert und durchaus auch vorgegangen wird. Und das gilt nicht nur für die Politik. Von Teilen der sogenannten Netzgemeinde, der Wefing eine »einseitige Fixierung auf den Staat« vorwirft, werden Google, Facebook und Apple schon deutlich länger (und deutlich fundierter) kritisiert.


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